Das Ansetzen eines etwas niedrigeren Preises bietet die meisten Chancen.

Denn gehst du von Beginn an mit einem etwas niedrigeren Preis in die Vermarktung, wird das Interesse vieler Kaufinteressenten geweckt. Sind mehrere Interessenten an dem Objekt ernsthaft interessiert, dann kann sich der Verkäufer am Ende für den Meistbietenden entscheiden. Somit lässt sich in der Regel der beste Preis erzielen. Diese Strategie unterscheidet sich deutlich von der hohen Preisstrategie und auch von der marktgerechten Strategie.

Wird der Preis hingegen zu hoch angesetzt, werden mögliche Kaufinteressenten abgeschreckt und der Verkauf somit verzögert. Ein zu hoher Preis kann dazu führen, dass Kaufinteressenten ausbleiben und der Preis in der Folge sukzessive gesenkt werden muss.

Wie ein Online-Bieterverfahren die Preisfindung unterstützen kann

Bist du unsicher, mit welchem Preis du in die Vermarktung starten sollst? Dann könnte ein Online-Bieterverfahren die Lösung sein.

Dabei handelt es sich um ein Instrument zur Preisfindung, das eine Alternative zur Vermarktung mit Festpreis ist. Die Vermarktung startet mit einem etwas niedrigeren Angebotspreis, um in kurzer Zeit großes Interesse bei vielen Kaufinteressenten zu erzeugen. Über eine digitale Plattform geben diese dann ihre Gebote ab. Der Wettbewerb unter den Teilnehmern treibt den Preis mit jedem Gebot höher. Laut der Plattform PropNow erzielen Makler mit digitalen Bieterverfahren im Schnitt 18 % höhere Preise im Vergleich zum ursprünglich ermittelten Verkehrswert.

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Tipp: Frag deinen Makler, ob er Erfahrung mit Bieterverfahren hat. Mehr dazu erfährst du in unserem Ratgeber zum Online-Bieterverfahren. Diese Methode ist gerade beim Wohnungsverkauf beliebt.

Tipp: Eine professionelle Immobilienbewertung hilft dir, den realistischen Marktwert deiner Immobilie einzuschätzen.


Quellen und weiterführende Informationen: